30 Jahre Schweizer Wirtschaftsgeschichte.
30 Jahre BILANZ: Quiz

Vom Bierkonsum der Schweizer im Jahr 1977 bis zum letztjährigen Verkauf von Serono an Merck: 30 Jahre Wirtschaftsgeschichte im Spiegel der BILANZ.
Von Stefan O. Waldvogel
30 Fragen aus 30 Jahren Wirtschaftsgeschichte: Das grosse BILANZ-Wirtschaftsquiz macht Sie nicht zum Millionär, lädt Sie aber ein zum Raten, Schätzen, Knobeln und Staunen. Die Fragen reichen vom Bierkonsum bis zu prominenten Persönlichkeiten und ihren pointierten Kommentaren. Wir präsentieren Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, einen lockeren Überblick. Zu gewinnen gibt es viel zusätzliches Wissen – und wohl die eine oder andere Überraschung.
1. Wie viele Liter Bier tranken die Schweizer 1977 pro Kopf?
a. 68,6
b. 55,3
c. 82,2
2. Wie teuer war ein Kilogramm Gold Anfang 1978?
a. 20 280 Franken
b. 10 100 Franken
c. 11 825 Franken
3. Was war 1979 das dominierende Wirtschaftsthema in der Schweiz?
a. Die Arbeitslosigkeit mit einer Quote von 4 Prozent
b. Die Inflation mit einer Jahresteuerung von 5,17 Prozent
c. Der Ölpreis
4. Wie viele Nationen blieben 1980 den Olympischen Spielen in Moskau fern?
a. 30
b. 50
c. 60
5. Mit genau 294 375 bezahlten Kursen erreichte die Schweizer Börse 1981 einen neuen Rekordumsatz. Wie hoch lag er?
a. 147 Milliarden Franken
b. 47 Milliarden Franken
c. 247 Milliarden Franken
6. 1982 gastierten die Rolling Stones im ausverkauften Fussballstadion St. Jakob in Basel. Wie gross war der Umsatz, den die Schweizer Agentur Good News mit dem Grossereignis machte?
a. 1 Million Franken
b. 2 Millionen Franken
c. 5 Millionen Franken
7. Die Generaldirektoren der SBB und der PTT verdienten 1983 den exakt gleichen Betrag. Wie viel?
a. 207 414 Franken
b. 248 515 Franken
c. 189 723 Franken
8. Wie hoch waren die mexikanischen Staatsschulden
im Jahr 1984?
a. 120 Milliarden Dollar
b. 230 Milliarden Dollar
c. 350 Milliarden Dollar
9. Wie viel verdiente 1985 ein gelernter Arbeiter im Durchschnitt pro Monat?
a. 3301 Franken
b. 3801 Franken
c. 4301 Franken
10. 1986 verlangten die meisten Kantone eine Erbschaftssteuer, auch wenn die eigenen Kinder erbten. In welchem Kanton gab es damals mit mehr als 7 Prozent bei grossen Beträgen den höchsten Satz?
a. Zürich
b. St. Gallen
c. Schaffhausen
11. Der Schwarze Montag im Oktober 1987 brachte auch in der Schweiz enorme Kursstürze. Welches SPI-Unternehmen erlitt – mit mehr als zwei Dritteln – die grössten Verluste?
a. Swisslog
b. Also
c. Von Roll
12. 1988 machte die grösste Bank der Welt der Schweizerischen Kreditanstalt ein Übernahmeangebot. Wie heisst dieses Finanzinstitut?
a. Mitsubishi Bank
b. UBS
c. Dai-Ichi Kangyo
13. Nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 konnten die DDR-Bürger ihre Ostmark in D-Mark umtauschen. In welchem Verhältnis?
a. 1:1
b. 1:2
c. 1:0,5
14. «Ein Riese in Fesseln», hiess ein BILANZ-Titel 1990. Auf welche Firma bezog er sich?
a. ABB
b. SKA
c. Kuoni
15. Um wie viel Prozent schrumpften die Stellenanzeigen in Schweizer Zeitungen 1991 gegenüber dem Vorjahr?
a. 15
b. 29
c. 39
16. Rivella gehört zu den bekanntesten Schweizer Marken. Wie viele Liter wurden 1992 davon im Heimmarkt verkauft?
a. 50,9 Millionen
b. 30,7 Millionen
c. 80,6 Millionen
17. «Ich bin ein Stäubchen.» Wer sagte dies 1993 in einem BILANZ-Interview?
a. Adolf Ogi
b. Jack Welch
c. Nicolas G. Hayek
18. «Wenn ich spüre, dass die Leute hinter meinem Geld her sind, renne ich, und zwar schnell.» Wer machte diese Äusserung 1994 in einem BILANZ-Gespräch?
a. Alfred Heineken
b. George Soros
c. Paris Hilton
19. Was war 1995 ökonomisches Hauptmerkmal in der Schweiz?
a. Obligationen mit Renditen von 12 Prozent
b. Allgemein sinkende Aktienkurse
c. Hohe Teuerung und eine Jahresinflation von 4,5 Prozent
20. Mit der Fusion von Sandoz und Ciba zu Novartis entstand 1996 der grösste Pharmakonzern der Schweiz. Wie hoch lag der Börsenwert von Novartis Ende Juni 1996?
a. 78 Milliarden Franken
b. 103 Milliarden Franken
c. 125 Milliarden Franken
21. Im Dezember 1997 sorgte die Megafusion von Bankverein und Bankgesellschaft für viel Aufsehen. Wer wurde zum Konzernleiter ernannt?
a. Peter Wuffli
b. Marcel Ospel
c. Robert Studer
22. Unter dem Titel «Casino UBS» berichtete die BILANZ 1998 über den Skandal des Hedge Fund LTCM. Welcher Top-Manager musste wegen der Verluste den Hut nehmen?
a. Urs Rohner
b. Peter Wuffli
c. Mathis Cabiallavetta
23. Im Mai 1999 begann der bis dahin grösste Wirtschaftskriminalfall der Schweiz. Um wen ging es dabei?
a. Werner K. Rey
b. Dieter Behring
c. Jürg Stäubli
24. «Ich würde wie jeder in dieser Position am liebsten auf einem dicken Polster Geld sitzen.» Wer sagte dies 2000?
a. Georges Schorderet
b. Martin Ebner
c. Hans-Rudolf Merz
25. Nach dem Grounding der Swissair kamen 2001 auch andere frühere Vorzeigeunternehmen in arge Bedrängnis, so etwa die ABB. Wie hoch stand ihr Aktienkurs Ende 2001?
a. 5.40 Franken
b. 1.20 Franken
c. 12.40 Franken
26. Im Mai 2002 wurde mit Josef Ackermann erstmals ein Ausländer Chef der Deutschen Bank. Wie hiess sein Vorgänger?
a. Hilmar Kopper
b. Norbert Walter
c. Rolf Breuer
27. «Der Ölpreis wird sich längerfristig bei 25 bis 30 Dollar einpendeln.» Wer sagte dies 2003 im Gespräch mit BILANZ?
a. Michail Chodorkowski
b. Marc Faber
c. Scheich Zaki Yamani
28. Der erst 45-jährige Fred Kindle wurde 2004 neuer Chef der ABB. Bei welcher Firma hatte der gebürtige Liechtensteiner zuvor gearbeitet?
a. Hilti
b. SBB
c. Sulzer
29. «Die Swisscom ist wie die Swissair.» Wer sagte dies im Dezember 2005?
a. Christoph Blocher
b. Moritz Suter
c. Carsten Schloter
30. 2006 verkaufte Serono-Mehrheitsaktionär Ernesto Bertarelli seine Biotechfirma an Merck. Wie viel zahlten die Deutschen für die Firma?
a. 9 Milliarden Franken
b. 12 Milliarden Franken
c. 16 Milliarden Franken
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